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Tuesday, 07 February 2012

 
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BegriffDefinition
Tripper, GonorrhoeDie Gonorrhoe ist weltweit verbreitet und die häufigste Geschlechtskrankheit überhaupt. Beide Geschlechter erkranken in gleicher Häufigkeit und zwar bevorzugt im jüngeren Erwachsenenalter. Personen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern haben ein erhöhtes Erkrankungs-risiko.Die Gonorrhoe ist eine durch Bakterien hervorgerufene Geschlechtskrankheit. Neben der Bezeichnung Gonorrhoe, die aus dem Griechischen stammt und "Samenfluss" bedeutet, ist die Bezeichnung Tripper gebräuchlich, die von dem niederdeutschen drippen = tropfen abgeleitet ist. Beide Bezeichnungen deuten auf charakteristische Symptome hin. Die Gonorrhoe ist bereits seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden, bekannt. Vor der Entwicklung der Antibiotika, also vor 1929, stellte sie ein sehr ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko dar, und zwar besonders für Frauen. Viele Männer infizierten sich bei Prostituierten mit der Gonorrhoe und gaben die Infektion, oft genug unbemerkt, an ihre Ehefrauen weiter. Dies geschah besonders oft in den Flitterwochen, woher auch die Bezeichnung der Honey-Moon-Disease stammt. Für die Frauen bedeutete dies ein doppeltes Risiko. Zum einen bestand die Gefahr einer dauerhaften Unfruchtbarkeit, zum anderen die Gefahr, die Infektion bei der Geburt auf das Kind zu übertragen, was dann zum Krankheitsbild der Gonoblennorrhoe, einer eitrigen Bindehautentzündung des Neugeborenen führt. Die Therapie besteht in der Gabe von Antibiotika. Im Gegensatz zu einigen anderen Infektionskrankheiten, die eine lebenslange Immunität hinterlassen, kann man mehrmals an einer Gonorrhoe erkranken. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 2 und 5 Tagen. Gonorrhoe des Mannes Bereits 1 bis 3 Tage nach der Ansteckung kommt es zu einer Rötung und Schwellung der Harnröhrenmündung mit Brennen beim Wasserlassen sowie einem anfangs wässrigen, später schleimig-eitrigen Ausfluss. Unbehandelt kann sich die Infektion weiter ausbreiten. Nach 2 - 3 Wochen bemerkt der Patient dann dumpfe Schmerzen am Damm sowie in der Blasengegend als Zeichen einer Beteiligung der Prostata. Greift die Entzündung auf den Nebenhoden über, kommt es zu einer Rötung, Schwellung sowie Druckschmerzhaftigkeit des Nebenhodens bzw. Hodens bei allgemeinen Krankheitsgefühl sowie Fieber. Es besteht die Gefahr einer späteren Unfrucht-barkeit. Gonorrhoe der Frau Bei der Frau verläuft die Gonorrhoe häufig wesentlich milder als beim Mann und wird daher oft gar nicht bemerkt und dementsprechend auch nicht behandelt. Die Folge davon ist dann eine chronische Gonorrhoe. Wenn Beschwerden auftreten sind dies meist Schmerzen beim Wasserlassen und ein häufiger Harndrang als Zeichen einer Entzündung von Harnröhre und -blase sowie ein wässriger Ausfluss infolge einer Entzündung des Gebärmutterhalses. Während der Menstruation besteht die Gefahr eines Übergriffes der Infektion auf die Gebärmutter, die Eileiter sowie die Eierstöcke, was zu einer bleibenden Sterilität führen kann. Die Infektion kann auch auf die Schleimhaut des Rektum, also des Enddarmes, sowie auf die Bartolinischen Drüsen mit der Gefahr einer Abszessbildung übergreifen. Bei beiden Geschlechtern besteht die Möglichkeit der Ausbreitung der Erreger mit dem Blut, die allerdings sehr selten ist. Die Folge davon können sein: Gelenkentzündung mit Befall der Sehnenscheiden Entzündung von Bindehaut und Regenbogenhaut des Auges Entzündungen von Herzinnenhaut und Herzbeutel Entzündung der Haut mit Bildung von schmerzhaften Pusteln.
 
TubensterilisationSterilisation bei Frauen Bei einer Sterilisation wird in Vollnarkose der Weg durch die Eileiter unterbrochen. Die Operation kann stationär durchgeführt werden, wird aber in zunehmendem Masse ambulant vorgenommen. In den meisten Fällen wird die Sterilisation mit Hilfe eines minimal invasiven Eingriffes, der Laparoskopie (Bauchspiegelung) durchgeführt. Die Eileiterunterbrechung kann aber auch im Rahmen einer anderen Bauchoperation nach vorheriger Absprache - z.B. bei einem Kaiserschnitt erfolgen. Methoden: Verschluss durch einen Clip Verschweissen durch Hitze (Thermokoagulation) Durchtrennen der Eileiter Die Sterilisation hat keinerlei Auswirkungen auf den Hormonhaushalt, den Menstruationszyklus oder den Sexualtrieb. Das Ei wird in den Tuben vom Gewebe aufgenommen. Alle Methoden der Sterilisierung sind praktisch nicht mehr rückgängig zu machen. Eine Refertilisierung ist in Abhängigkeit der Methode nur unter langwierigen mikrochirurgischen Eingriffen möglich, und auch dann gelingt es nur in wenigen Fällen.
 
TunnelspielSpiele, die, wenn sie einmal begonnen haben, nicht abgebrochen werden können (z.B. Auftragen von Rheumasalbe auf Genitalien). Das Spiel gleicht also für die Beteiligten der Durchschreitung eines Tunnels
 
TunteDas Adjektiv tuntig bedeutet ursprünglich, zimperlich, langweilig und schulmeisterlich zu sein. Der Begriff wird meistens abwertend gebraucht. Diese Degradierung bedeutet – meist unbewusst - auch eine Herabsetzung von Frauen, weil auf tuntige Männer die Eigenschaften übertragen werden, die Frauen in den klassischen Geschlechterrollen zugewiesen werden. Männern fällt es in der Regel sehr schwer, sich mit ihrer weichen Seite - die sie ebenfalls in sich tragen – auseinanderzusetzen. Einige schwule Männer verhalten sich dagegen sehr fraulich. Diese eher feminine Männer befinden sich im Einklang mit dem weiblichen Teil ihres ich’s – und identifizieren sich in bestimmten Fällen selbst als „Tunte“. Teilweise wollen sie gerade – ob bewusst oder unbewusst - durch ihr damenhaftes, exaltiertes oder affektiertes Verhalten auffallen. Andere Schwule würden gern ihr tuntiges Gehabe reduzieren, weil es ihnen peinlich ist, doch sie sind dazu nicht in der Lage. Bestimmte Schwule lehnen tuntiges Verhalten kategorisch ab und geben sich im Gegensatz dazu betont männlich. In vielen homosexuellen Kontaktanzeigen liest man, dass Tunten als Partner nicht erwünscht sind. Die meisten Schwulen liegen zwischen diesen beiden Extrem-Einstellungen. Homosexuelle erkennt man nicht mit Sicherheit an ihrem Äußeren: Tuntige Männer können sehr aktiv im Bett oder heterosexuell veranlagt sein. Im Englischen bezeichnet man einen tuntigen Mann mit „fairy“.
 
Undinistensiehe Wet Sex
 
Urinsiehe Natursekt
 
UrologeOft wird der Urologe auch als „Männer-Arzt“ bezeichnet, weil er sich um die Diagnostik und Behandlung sämtlicher männlicher Geschlechtsorgane kümmert, doch er hat noch mehr Aufgaben. Alle Erkrankungen des Harntraktes gehören zu seinem Spezial-Gebiet. So ist er ebenfalls Experte für Blasen- und Nierenerkrankungen auch von Kindern und Frauen. Darunter fallen vor allem Nierenbecken- und Blasenentzündungen, Nieren-, Harnleiter- und Blasensteine, Tumore sowie Fehlbildungen des Harntrakts. Die Folge solcher Funktionsstörungen des Harntrakts können andere Erkrankungen wie Blutzuckerkrankheit, Bluthochdruck und Nervenerkrankungen sein. Zu den speziellen urologischen Erkrankungen des Mannes zählen alle Entzündungen, Tumore, Fehlbildungen und Funktionsstörungen der Hoden, des Penis, der Samenleiter und der Prostata. Während das Hodenkarzinom der häufigste Krebs des jungen Mannes ist, gilt das Prostatakarzinom als zweithäufigste bösartige Erkrankung des älteren Mannes. Ein großer Teil der Männer über Mitte vierzig leidet unter der gutartigen Prostatavergrößerung, die oft zu erheblichen Beschwerden beim Wasserlassen führt. Zu den Funktionserkrankungen des Hodens gehören die Störung des Sexualhormonhaushalts wie auch die der Zeugungsfähigkeit und Impotenz.
 
UrologmieSexualität im Zusammenhang mit Urin
 
UrophilieDie Tatsache, dass Menschen bei Sex dadurch Befriedigung bzw. Freude erlangen, dass sie mit Urin hantieren
 
VaginaWeibliches Geschlechtsteil, Scheide. Aus Haut und Bindegewebe -oder Muskelfasern bestehende Gleithülle/Kanal. Man unterscheidet äussere und innere Geschlechtsorgane . Unter den äusseren Geschlechtsorganen versteht man die Vulva mit ihren verschiedenen Teilen, wie grossen und kleinen Schamlippen, den Vestibulardrüsen, sowie dem Kitzler (Klitoris) und dem Venushügel (mons pubis). Zu den inneren Geschlechtsorganen, die alle im kleinen Becken liegen, zählt man die Scheide, die Gebärmutter, die beiden Eileiter und die beiden Eierstöcke. Die Vagina verbindet das äussere weibliche Genitale mit dem Uterus. Sie ist der Ort des Geschlechtsverkehrs (= Kohabitationsorgan) und gleichzeitig Endabschnitt des Gebärmutterkanals. Die Scheide ist ein ca. 7-12 cm langer Schlauch, der am Scheideneingang (Introitus vaginae) beginnt. Die Scheide reicht bis zum Muttermund (Porto vaginalis uteri) und bildet so das Scheidengewölbe. Da die Scheide nach vorn gekrümmt verläuft, ist das hintere Scheidengewölbe stärker ausgeprägt als das vordere. Beim Geschlechtsverkehr wird die Samenflüssigkeit am äusseren Muttermund abgelagert. Es wird angenommen, dass dieses hintere Scheidengewölbe und der Gebärmutterhalskanal eine Rolle als Samenreservoir spielen.
 
vaginal / Vaginalverkehrsiehe Geschlechtsverkehr
 
VanillaEngl. für Vanille. Gebräuchlicher Begriff (vor allem in den USA) für nichtsadomasochistische Praktiken (auch Vanille- oder Blümchensex genannt). Der Begriff entstand angeblich dadurch, dass Vanille die am weitesten verbreitete Eissorte von allen sei
 
Vasektomiesiehe Sterilisation
 
VenushügelLeichte Wölbung der weiblichen Scham oberhalb der Geschlechtsorgane. Wird oben durch die Schambehaarung bedeckt und nach unten in die Schamlippen übergeht. Der Venushügel hat seinen Namen in Anlehnung an die Liebesgöttin Venus erhalten. Da diese zarte Schamerhebung erotisch und besonders weiblich und reizvoll wirkt.
 
VergewaltigungEine Vergewaltigung begeht, wer einen anderen Menschen mit Gewalt oder durch Androhung von Gewalt zur Duldung des außerehelichen und auch ehelichen Geschlechtsverkehrs mit sich selbst oder einem andern nötigt. Vergewaltigungen unter Männern und unter Eheleuten galten bis 1996 nicht als Straftatbestand!
 
VibratorDildo, der im Inneren einen Motor hat - batteriebetrieben oder mit Netzteilanschluss - der dadurch vibriert. Er dient der sexuellen Stimulation und kann in die Vagina oder den Anus eingeführt werden. Die Formen, Farben, Längen und Materialien dieser Orgasmus-Hilfe variieren sehr: Manche sehen aus wie Bananen, Delphine, Penisse oder Phantasiegestalten. Aber Vibratoren haben auch unterschiedliche Funktionen: Mal wird die Klitoris mit einem Zusatzteil mit gereizt, mal gibt es Anal-Aufsätze. Für manche sind sie nur für die Masturbation da, für andere ist der Vibrator ein Teil des Sexes mit dem Partner. Außerdem können sie je nach Belieben stärker oder schwächer vibrieren.
 
Vorhautverengungsiehe Phimose
 
VorspielKörperkontakt vor dem eigentlichen Geschlechtsverkehr. Das Vorspiel steigert die sexuelle Erregung beider Partner. Das Vorspiel, meist ein Erkunden der erogenen Zonen des Partners. Fellatio und Cunnilingus gehören zu den beliebten Vorspielvarianten
 
VoyeurEs gibt verschiedene Typen von Voyeuren. In vielen von uns steckt auch einer verborgen. Zum Beispiel schauen wir uns gern erotische Bilder an, leihen uns Pornos aus oder beobachten gern den Partner, wie er sich beim Sex verhält. Voyeure wollen zusehen, wie sich andere ausziehen, es erregt sie, wenn sie nackte Körper nur beobachten können. Extremere Voyeure finden es sogar erotischer anderen beim Geschlechtsverkehr zuzusehen als ihn selber zu praktizieren. Meistens befriedigen sie sich dabei selbst. Das passende Gegenstück zum Voyeur ist der Exhibitionist der sich gern nackt präsentiert, solchen einen Menschen zu finden und gemeinsam Spaß zu haben, ist also die beste Art diesen Trieb auszuleben. Wer unerwünscht andren beim Liebesspiel zuschaut, kann sich eine Menge Ärger einhandeln ... Spanner wollen unbemerkt bleiben, denn gerade der Reiz, das von ihnen niemand weiß, macht sie heiß. Sie sind oft harmlos und werden selten zudringlich oder gar handgreiflich.
 
VulvaDie Gesamtheit der äusseren Geschlechtsorgane wird als Vulva bezeichnet. Der Venushügel (Mons Pubis) und die grossen Schamlippen (Labiae majores) begrenzen als Fettpolster die Vulva. Auf der Haut wachsen in diesen Bereichen die Schamhaare, ausserdem befinden sich hier die Schweiss- und Talgdrüsen
 
WachsDen Partner oder die Partnerin langsam mit heissem Kerzenwachs die Haut betröpfeln. Das schmerzt kurz und erkaltet rasch, bis der nächste Tropfen auftrifft. Wenn die heissen Tropfen im Stakkato kommen und von einer erogenen Zone zur anderen tanzen, wird der Getropfte ganz schnell kommen. Für manche S/M-Freaks ist die wächserne Lustqual ein echtes Muss, das nicht viel Aufwands bedarf, denn Haushaltskerzen finden Sie schon für wenig Geld im Laden, besser verträgliche Stearinkerzen im Fachhandel. Wer es lieber nur mit echten, teureren Bienenwachskerzen treiben will, muss auf den Weihnachtsmarkt oder direkt zum Imker. Aber Achtung: Kerzen sind offenes Feuer - nicht vor lauter Lust die Bude abfackeln. Bei Hautempfindlichkeit die Kerzenart wechseln. Billige Kerzen mit Farbe können die Haut reizen. Schliesslich sind die Dinger ja auch nicht für S/M und andere Spiele hergestellt.
 
weibliche Ejakulationsiehe Squirting
 
Wet SexWet-Sex erklärt in 7 Stichpunkten: -Kaltes Wasser regt den Kreislauf an. -Glitzernde Wassertropfen auf der Haut sehen erotisch aus. -Die Vagina wird feucht, wenn die Frau erregt ist. -Sex ist der Austausch von Körperflüssigkeiten, wie Schweiß, Samen und Speichel. -Manche stehen auf Spiele mit Urin. Diese Menschen nennt man auch Undinisten. Namensgeberin ist eine mythologische Figur: die Wasserjungfrau Undine. (s. auch Urin) -Wer das Wasser als Fetisch hat, von dem glauben Psycho-Analytiker, dass er sich unbewusst wünscht, in den Mutterleib als schwimmender Fötus zurückzukehren. -Doch die meisten mögen einfach nur harmlosen Sex unter der Dusche oder im Meer. -Unter der Dusche sind viele hemmungsloser beim Sex, zum Beispiel trauen sie sich dort eher zu blasen.
 
WichsenUnter wichsen versteht man den Begriff der Selbstbefriedigung. Wichsen ist ein überwiegend von Jugendlichen eingesetzter Begriff aus deren Umgangssprache
 
Wiener AusterDie Frau streckt auf dem Rücken liegend die Beine bis zu ihrem Kopf. So kann der Mann sehr tief eindringen und verspürt einen verstärkten Druck auf seinen Penis
 


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