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Tuesday, 07 February 2012

 
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BegriffDefinition
Deformations-FetischismusDie Neigung zur Lustbefriedigung an entstellten oder veränderten Körpern. Der Deformations-Fetischist findet häufig nur Hässliches und Abstossendes anziehend. Er wählt sich mit Vorliebe Amputierte, Bucklige, Blinde oder schwer entstellte Menschen als Sexual-Partner aus. Deformations-Fetischisten mit eigenen körperlichen Gebrechen stellen diese manchmal auch exhibitionistisch zur Schau. Einige verstümmeln sich sogar auch selbst, um ihre Leidenschaft auszuleben. Der Deformations-Fetischismus hat seinen Ursprung in Sexualerlebnissen der Kindheit. Nahe, oft innige Kontakte zu einem deformierten Menschen haben für eine Prägung dieser sexuellen Neigung gesorgt. Weitere Ursachen für Deformations-Fetischismus sind manchmal Masochismus oder pädophile Elemente.
 
DehnungsspieleErweiterung des Anus oder der Vagina mit bestimmten Geräten wie großen Dildos, den Händen und ähnlichem
 
DemiviergeHalbe Jungfrau. Demi, halb und Vierge, Jungfrau. Frauen die schon Analverkehr hatten, aber noch keinen Vaginalverkehr. Sei es um jungfräulich in die Ehe zu gehen oder einfach weil sie gerne Analverkehr haben
 
DenudationBezeichnet das Entblössen der Eichel durch Zurückziehen der Vorhaut. Eine Volkssitte ist dies bei den Japanern, die das Verhüllen der Eichel als lächerlich und unschicklich betrachten. Sie halten die Vorhaut mit einer Schnur zurück, um ein Zurückgleiten der Vorhaut auf Dauer zu verhindern. Einen durch eine Vorhaut verhüllten Penis vergleichen die Japaner mit einem Hundeschwanz.
 
DetumeszenzDas Abschwellen des männlichen Gliedes oder der Klitoris nach der Erregungsphase. Dadurch, dass das Blut aus dem Gewebe der Geschlechtsorgane abfliesst, geht die Erektion zurück und die Genitalien erreichen wieder ihren normalen Umfang. Auch das Gefühl der Entspannung nach einem Höhepunkt ist Teil der Detumeszenz.
 
DeviationVom lat. Verb deviare = abweichen. Sexualpraktiken, die von der herrschenden gesellschaftlichen Norm abweichen. z.B. Sodomie, Nekrophilie
 
Dickenglisch für Schwanz, Penis
 
DildoKünstlicher Penis, von Frauen oft zur Selbstbefriedigung benutzt. Wird in verschiedensten Formen, aus verschiedensten Materialien hergestellt. Elektrisch betriebene werden als Vibrator oder Massagestab bezeichnet
 
DoggystyleDie Hündchenstellung: die Frau reckt dem Mann kniend oder auch stehend die Kehrseite entgegen und wird von hinten vaginal penetriert
 
DolcettDolcett ist das Pseudonym eines unbekannten Zeichners, dessen Werke vornehmlich im digitalen Netz zu finden sind. Dieser zeichnet seine extremen sadomasochistischen Phantasien in einer Form, wie sie wohl nur für wenige ertragbar ist. Die weiblichen Protagonisten werden im Zuge seiner Zeichnungen buchstäblich gegrillt oder müssen auf andere Art und Weise der letztendlichen Tötungsphantasie des Zeichners unterliegen. Die Zeichnungen sind so ausgelegt, daß hierbei das Lustempfinden bei Ausführung entsprechend hervorgehoben ist. Die Werke dieses Zeichners gehen in Deutschland einher mit der Diskussion um Zensur im Internet.
 
DomEnglische Abkürzung für dominant. Dominante sind die beherrschenden Partner
 
DomestizierenJemanden unterwerfen und gefügig machen
 
DominaEine Domina ist meist eine Prostituierte, die sich auf harte Erotik und Unterwerfungs-Sex spezialisiert hat. Eine Domina ist schon durch ihre Kleidung und ihre deutlich sichtbaren Accessoires wie Peitsche, Fesseln und ähnlichem zu erkennen. Meistens ist die Domina eine herrische, männlich wirkende Frau. Kunden, die eine Domina besuchen, sind oft extrem masochistisch veranlagt, können ihre sexuelle Leidenschaft aber nicht in einer Partnerschaft ausleben. Viele Männer befriedigt schon die Unterwerfung unter einer stärkeren, dominanten Frau, andere dagegen müssen körperlich misshandelt und gequält werden, um zu einem Orgasmus zu gelangen.
 
Don-Juan-KomplexDon Juan de Tenorio, sagenhafter Sex-Wüstling, der Mitte des 14. Jahrhunderts in Sevilla sein Unwesen mit sadomasochistischen Orgien getrieben haben soll. Weil eine junge Frau ihm nicht willig war, ermordete er ihren Vater. Der Sage nach wurde Don Juan daraufhin von der steinernen Statue des Getöteten in die Hölle gezogen (Mozart verarbeitete dieses Motiv in seiner Oper Don Giovanni). Der Name Don Juan steht heute für einen skrupellosen Frauenverführer. Männer mit Don-Juan-Komplex (klinisch "Satyriasis": abnorm gesteigerter Sexualtrieb bei Männern als Symptom seelischer Erkrankung oder neurotischer Störung) gelten als sexuell unersättlich und sind dabei unfähig, eine innere Beziehung zur Partnerin aufzubauen. Sie müssen zur eigenen Befriedigung und Bestästigung immer wieder neue Frauen erobern und verachten sie gleichzeitig. Der Don-Juan-Komplex entspricht der Nymphomanie bei Frauen.
 
DoppeldeckerDoppeldecker (auch Sandwich genannt) Bei dieser Art des Geschlechtsverkehrs, der häufig von einer Frau mit 2 männlichen Partnern ausgeführt wird, liegt die Frau zwischen 2 Männern, von denen einer mit seinem Penis in die Scheide der Frau, und der zweite gleichzeitig mit seinem Penis in den Po der Frau eindringt. Der Mann, der in den Po penetriert, sollte darauf achten, eine Gleitcreme zu benutzen, da der After keine eigene Feuchtigkeit entwickelt! Meist bringt diese Stellung eine sehr hohe Lustempfindung für die Frau, da hierbei gleich mehrere Lustzonen bedient werden.
 
Drag QueenMann der in Frauenkleider und grell geschminkt an Veranstaltungen geht
 
DreilochBezeichnung einer Frau, die sowohl vaginal, anal als auch oral befriedigt werden mag. Gebräuchlicher ist vielfach der Begriff der "Dreilochstute"
 
DyspareunieDas nicht zusammenpassen auf sexuellem, seelischen und sozialen Gebiet von Mann und Frau. Früher wurde darunter mehr die Unfähigkeit und Unwilligkeit der Frau, zum Orgasmus zu gelangen verstanden
 
Ecchisiehe Hentai
 
EffeminationDas Vorhandensein psychisch und physisch weiblicher Eigenschaften beim Mann. Körperliche Zeichen, weichere Muskulatur, stärkere Fettpolsterung, Andeutung von Brüsten, Mangel an Bartwuchs und eine hohe Stimmlage. Höchster Grad entgegengesetzter Geschlechtsempfindung beim Mann (passive Homosexualität).
 
EhebruchUnter Ehebruch versteht man jede außereheliche sexuelle Beziehung zwischen Mann und Frau, von denen mindestens eine Person verheiratet ist. Dieser Begriff wird zumindest im deutschsprachigen Raum jedoch kaum noch verwendet. Er ist in der Regel durch die Begriffe "Fremdgehen" oder "Seitensprung" abgelöst worden, der ein sexuelles Erlebnis außerhalb einer Partnerschaft, sei sie ehelich oder nicht, beschreibt. Trotz der scheinbaren oder tatsächlichen bestehenden Aufgeklärtheit unserer modernen Industriegesellschaften hat sich in den meisten Fällen an den psychischen Folgen von sexueller Untreue nicht viel geändert. Der (die) Betrogene leidet genau so, wie es früher der Fall war, bis hin zu schweren psychosomatischen oder psychovegetativen Folgen. In Deutschland und den meisten anderen Industrienationen ist Ehebruch nicht strafbar. Dabei sei aber darauf hingewiesen, dass die Strafbarkeit in Deutschland erst mit der großen Sexualstrafrechtsreform im Jahr 1969 abgeschafft wurde. In vielen Ländern ist Ehebruch aber immer noch - vor allem bei Frauen - mit erheblichen sozialen Missachtungen verbunden und oft auch ein Grund für eine Scheidung oder bei nicht ehelichen Gemeinschaften für eine Trennung. In eine Reihe von Ländern - vor allem im islamischen Kulturkreis - ist Ehebruch ein Verbrechen und wird oft mit dem Tod bestraft.
 
EichelDie Spitze des männlichen Gliedes, an der sich die Harnröhrenöffnung befindet. Die Eichel verhärtet sich im Gegensatz zum Penisschaft bei einer Erektion kaum. Sie bleibt meist weich und ist äusserst reizempfindlich. Die Eichel wird beim nichterigierten Glied von der Vorhaut geschützt. Darunter können sich jedoch Schmutz und Smegma ansammeln. Daher sollte die Eichel regelmässig gereinigt werden. Auch die Spitze der weiblichen Klitoris bezeichnet man als Eichel. Hier münden im Gegensatz zur männlichen Eichel viele Reiz-Nervenendungen.
 
Ejaculatio DeficiensDas Ausbleiben eines Samenergusses. Einige Männer halten den Samenerguss für kräftezehrend. Sie sind der Meinung, dass jeder Samenerguss die Potenz vermindert. Einige haben daher Masturbations- oder Beischlaftechniken entwickelt, bei denen sie nicht zur Ejakulation kommen. Dieses bewusste Zurückhalten der Ejakulation hat seine Ursachen manchmal in der Kindheit. Viele Eltern erschrecken ihre Kinder auch heute noch mit erfundenen Geschichten von masturbationsbedingten Krankheiten wie Rückenmarksschwund oder Schwachsinn. Auch Krankheiten können ebenso wie bei der Ejaculatio Retrograda als Ursache für den ausbleibenden Samenerguss in Frage kommen. Sogar bestimmte Medikamente können zu einem Ejaculatio Deficiens führen. Ärztliche Behandlung ist auf alle Fälle angeraten.
 
Ejaculatio RetardaDer verzögerte Samenerguss. Häufig ist diese Art von Ejakulations-Schwierigkeit seelisch bedingt. Manchmal fehlt es an ausreichender Erregtheit durch die Partnerin oder an genügend geistiger Entspannung, um zum Höhepunkt zu gelangen. Ein verzögerter Samenerguss kann jedoch auch von Vorteil sein. Frauen kommen bekanntlich langsamer zum Höhepunkt als Männer. Daher wirkt sich der Ejaculatio Retarda oft zugunsten der Partnerin aus, die dadurch natürlich die Stimulationen durch den Partner länger geniessen kann. Gelegentlich ist es so, dass der Mann zum Höhepunkt kommt, wenn seine Partnerin den Orgasmus erreicht. Die verstärkten Scheidenzuckungen und -bewegungen der Frau lösen dann bei ihm die Ejakulation aus.
 
EjakulationMedizinischer Fachausdruck für den Samenerguss. Bei der Ejakulation werden ca. 2 bis 6 ml Sperma mit von Mann zu Mann oder Ejakulation zu Ejakulation sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit über koordinierte Kontraktionen des Nebenhodengangs, des Samenleiters, der Bläschendrüse, Prostata und Harnröhre sowie über die Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur über die äußere Harnröhrenöffnung meist in mehreren Fraktionen - entsprechend der reflexgesteuerten Muskeltätigkeit - ausgestoßen. Die Ejakulation wird dabei über das im unteren Rücknmark liegende Ejakulationszentrum gsteuert und in zwei Phasen unterteilt: Emission: Ejakulation im engeren Sinn: Ein unwillkürlicher Samenabgang ohne diese koordinierten Muskelkontraktionen wird demgegenüber als Spermatorrhoe bezeichnet - und hier v.a. durch die Beteiligung des Ductus excretorius, in die Harnröhre mündet - ausgestoßen. Bei der Ejakulation sind mehrere Kontraktionen derer Muskeln dafür verantwortlich, dass die Ejakulation in mehreren "Schüssen" erfolgt. Die Ejakulation hat etwa seit Beginn der 1990er-Jahre eine zunehmende Bedeutung für moderne Sexualpraktiken im heterosexuellen Bereich erlangt. Nach neuesten Erkenntnissen aus repräsentativen Umfragen, sind etwa 35-40 % der Frauen zwischen 16 und 40 Jahren bereit, das Sperma beim Geschlechtsakt zu schlucken. In der Altersgruppe der 16- bis 25-jährigen sind es sogar knapp 50 %. Etwa 65 % aller Frauen zwischen 16 und 40 mögen es zumindest, wenn Sperma auf ihren Körper ejakuliert wird. siehe auch Ejaculatio Deficiens siehe auch Ejaculatio Retarda siehe auch Squirting (weibliche Ejakulation)
 


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