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Tuesday, 07 February 2012

 
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BegriffDefinition
NymphomanieExtremer Sexualtrieb bei Frauen. Echte Nymphomanie ist als krankhaft einzustufen, da die betreffenden Frauen, ohne Befriedigung zu empfinden, ständig nach neuen Sexualpartner suchen
 
ObszönSexuelle Handlungen, die das Schamgefühl anderer Menschen verletzt
 
OnanieIm Alten Testament (1. Buch Mose: Genesis) sollte Onan, der Sohn Juda, die Frau seines Bruders schwängern, da dieser zu Lebzeiten keinen Erben mit ihr gezeugt hatte. So war es damals Sitte. Doch kurz vor seinem Orgasmus zog er seinen Penis aus der Scheide seiner Schwägerin und ergoss den Samen auf den Boden. Er wollte dem Bruder keine Nachkommen geben. Warum Onan das tat, ist Auslegungssache. Zwei Möglichkeiten: er wollte selber erben oder im letzten Moment ging ihm der erzwungene Geschlechtsverkehr doch gegen den Strich. Gott bestrafte ihn für diese Tat mit dem Tod. Aus der Geschichte geht hervor, dass Onan mit seiner Schwägerin Sex hatte und nicht vor ihr masturbierte, deshalb wird für die Selbstbefriedigung die Bezeichnung Onanie falsch verwendet. Trotzdem halt sich der Begriff hartnäckig. Noch im letzten Jahrhundert redete man Kindern ein, das Onanie gesundheitsschädlich sei und schwerwiegende Schäden wie Geisteskrankheit hervorrufen könne. Jungen und Mädchen wurden sogar die Hände festgebunden, damit sie nicht an sich herumspielten.
 
One Night StandBei einem One-Night-Stand geht es um die Erfüllung eigener erotischer Phantasien und Wünsche: jeder befriedigt in erster Linie seinen Sex-Trieb. Doch vor dem unverbindlichen Abenteuer muss trotzdem erst mal etwas Gemeinsames entstehen. Dazu gehört es, gegenseitige Sympathie aufzubauen, körperliche Lust auf den anderen zu entwickeln und magische Anziehungskräfte herrschen zu lassen. Wenn dann noch jeder auf seine Kosten kommt, weil die Chemie stimmt und die Vorlieben zu einander passen, können One-Night-Stands für alle Beteiligten zufriedenstellend verlaufen. Mit den sich steigernden sexuellen Lustgefühlen entstehen zwischen den Fremden sogar gemeinsame Emotionen und kleine Vertrautheiten. Doch wirkliche Nähe kommt nicht auf, denn in nur einer Nacht lassen sich Gelüste, Wünsche und Gefühle anderer Menschen nur schwer erfassen. Bei jedem One-Night-Stand taucht früher oder später die Frage auf: Wann soll ich gehen? Wenn man merkt, es macht keinen Spaß und es passt doch nicht, dann sollte man sofort abhauen. War es eher schlecht, sollte man sich vor dem Frühstück aus dem Staub machen. Es sei denn, man will dem anderen noch eine zweite Chance geben. Wenn es für beide gut war, kann sogar mehr daraus entstehen. Was genau, findet man vielleicht schon beim ersten gemeinsamen Frühstück heraus. Regelmäßige Sex-Treffen, eine ernsthaftere Beziehung oder die Liebe des Lebens – alles ist möglich. Wer sich auf so ein Abenteuer einlässt, muss sich darüber im Klaren sein, dass für keinen dadurch Verpflichtungen entstehen. Damit das auch eingehalten werden kann, muss unbedingt verhütet werden: Einmal um nicht schwanger zu werden, und einmal um sich vor Geschlechtskrankheiten wie Aids zu schützen. Neben der Triebbefriedigung bekommt man bei einem One-Night-Stand die Bestätigung, attraktiv und sexuell reizvoll zu sein. Dazu kommt, einen ganz neuen Körper erforschen zu können. Viele sind lockerer und unverkrampfter, weil sie sich zu nichts verpflichtet fühlen. Doch auch genau das Gegenteil kann eintreten, weil man nicht weiß wie der andere tickt, weiß man auch nicht was man machen soll. Häufiger kommen danach unangenehme Gefühle auf. Beispielesweise geniert man sich plötzlich für sein Verhalten oder fühlt sich beschmutzt und benutzt. Damit muss jeder für sich allein zurechtkommen und Verantwortung für sein eigenes Handeln übernehmen. One-Night-Stands entstehen äußerst selten aus tiefer gehenden Gefühlen für den anderen. Wer sich also darauf einlässt, sollte das schon vorher bedenken. Wer in einer Beziehung lebt, hat außerdem zu klären, wie er und der Partner mit Seitensprüngen umgehen.
 
OralverkehrOral-Verkehr umfasst Fellatio und Cunnilingus, also die sexuelle Befriedigung durch die Stimulation der Genitalien mit Mund und Zunge
 
OrgasmusDer Höhepunkt des Geschlechtsverkehrs. Beim Mann ist der Orgasmus deutlich durch die gleichzeitig eintretende Ejakulation erkennbar. Bei der Frau zieht sich die Beckenmuskulatur zusammen, wobei der Orgasmus sich vom Becken aus über den ganzen Körper ausbreiten kann. Während des Orgasmus, der im Schnitt nur 5 Sekunden dauert, laufen sehr komplexe Vorgänge im Körper ab. Es kommt zu Muskelkontraktionen und Blutansammlungen im Genitalbereich. Herz- Puls- und Atemfrequenz erhöhen sich. Die Brüste schwellen an und die kleinen Schamlippen werden dunkelrot. Bei Frauen verengt sich dabei der Scheidenbereich, Männer ejakulieren meistens. Der Mann kann allerdings auch ohne Ejakulation einen Orgasmus erleben, aber nie ohne Orgasmus eine Ejakulation. Wenn er kommt, dann in mehreren kleinen Schüben. Frauen täuschen Orgasmen häufiger vor als Männer. Mehr Männer glauben, dass sie ihren Partnerinnen einen Höhepunkt verschaffen, als Frauen durch Geschlechtsverkehr auch tatsächlich zum Orgasmus kommen - denn das sind nur rund 30 Prozent. Wenn die Frau beim Sex einen Orgasmus hat, wird sie auch leichter schwanger, da die dabei hervorgerufenen Kontraktionen die Spermien regelrecht in die Gebärmutter – in ein befruchtungsfähiges Ei - hineinsaugen. Nur wenige Frauen sind überhaupt in der Lage, multiple (mehrere hintereinander) Orgasmen zu erleben. Studien zeigen auf, dass der dritte Orgasmus von Frauen als am schönsten empfunden wird. Männer brauchen ungefähr 20 Minuten Pause, um erneut kommen zu können. Kurz danach sind sie oft für ein paar Minuten erschöpft und müde. Frauen haben danach eher ein Kuschelbedürfnis (s. Nachspiel), da ihre Erregungskurve viel langsamer abklingt als beim Mann, sodass sie nach dem Orgasmus noch erregter sind als der Mann zu diesem Zeitpunkt. Da die Erregungsphasen auch vor dem Höhepunkt anders verlaufen, erreichen Männer und Frauen nur schwer einen gemeinsamen Orgasmus. 3 Tipps, um es doch zu schaffen: -kommt der Mann zu früh, kann er zwischendurch an was Ekliges denken -nach dem 1. Mal wird eine 2. Sex-Runde eingeleitet -der Jen-Mo-Punkt wird gedrückt -beim Masturbieren, übt der Mann durch Konzentration den Samenerguss immer wieder kurz vorher zu verhindern Orgasmen können schmerzlindernd wirken, da dabei Endorphine ausgeschüttet werden. Sex ohne Orgasmus ist kein Problem, wenn es mal passiert. Doch auf die Dauer ist das sehr unbefriedigend. Anstatt sich einzubläuen, Sex ist auch ohne Höhepunkt schön, sollten sie lieber mehr Zeit damit verbringen, sich selbst oder mit Hilfe ihres Partners, Sex-Spielzeugen, Masturbations-Techniken oder eines Seelen-Therapeuten einen Orgasmus zu verschaffen. Das bringt mehr Spaß. Jeder empfindet seinen Höhepunkt anders: manche sind laut, andere still und in sich gekehrt, Wenige verfallen sogar in eine Art Trance. Menschen erleben Orgasmen auch bei der Masturbation, beim Petting oder ungewollt im Schlaf - in "Feuchten Träumen", (s. dort). Ein vaginaler Orgasmus wird durch die Penetration erreicht; ein klitoraler durch Reizung des Kitzlers. Besonders stark wird der Orgasmus einer Frau, wenn sie gleichzeitig penetriert und mit der Hand an der Klitoris stimuliert wird. Einen Orgasmus kann es auch geben, wenn man sich nicht bewegt, sondern nur die Becken-Muskeln spielen lässt: Nach dem Eindringen des Penis an- und entspannt die Frau ihre Vaginalmuskulatur - als wollte sie ihren Urin-Strahl stoppen – und der Mann schließt und öffnet seinen Po-Schließmuskel. -im gleichen Takt wie der Partner atmen und den gleichen Sex-Rhythmus finden, -seinen eigenen Körper durch Selbstbefriedigung genau zu kennen, -seine Lust-Gefühle freien Lauf zu lassen und Sex wirklich zu genießen Wichtig ist auch die Partnerwahl. Man muss sich über sexuelle Vorlieben austauschen können und diese auch teilen, wenn beide lieber aktiv und dominant sein wollen, kommt es unweigerlich zu Problemen. Je sensibler der Partner ist, um so besser kann er auf den anderen eingehen.
 
OrgieEin sexuell ausschweifendes Fest, bei dem Sexualität tabulos im Mittelpunkt steht
 
OutingGanz allgemein: Durch Outing wird etwas vorher Unbekanntes öffentlich gemacht. Am häufigsten geschieht das, wenn bekannt wird, dass ein Mensch homosexuell veranlagt ist. Die Motivation, jemand anderen zu outen, ist unterschiedlich: Mal geht es darum zu zeigen, dass sich jemand in der Öffentlichkeit anders verhält als in seinem Privatleben: Beispiel: Ein homosexueller Politiker wird geoutet, weil er sich nicht für die Rechte der Schwulen einsetzt oder sich sogar abfällig über Homosexuelle äußert. Oder man hofft, den anderen zu schaden, indem man ihn in ein schlechtes Licht rückt. Ein Outing kann unter Umständen sogar hilfreich und befreiend sein, wenn der Betreffende - aus Angst vor möglichen Konsequenzen - nicht selbst den Mut findet, zu sich zu stehen und an seiner Lebenslüge festhält. Der Outer gibt dann stellvertretend für ihn das Verborgene Preis, um ihn aus dieser Notlage zu retten.
 
ParkplatztreffFrauen und Männer treffen sich auf Autobahnraststätten für Sex oder Voyer-Spiele. Oft finden man auch zeigefreudige Pärchen die sich gerne beobachten lassen
 
passivPassiv bezeichnet ebenfalls die Person, bei der das Glied in die Vagina oder in den Anus eingeführt wird. Beim Oral-Verkehr (Blasen) gibt es oft widersprüchliche Angaben. Theoretisch wäre auch hier der aufnehmende Part, bei dem der Mund mit im Spiel ist, der Passive - egal, ob er aktiv bläst oder sich passiv den Schwanz in den Mund schieben lässt. Da aber er eigentlich aktiv ist: also leckt, saugt oder lutscht – ist der Begriff nicht zutreffend, und darum wird hierbei anstatt passiv auch aktiv verwendet. Unmissverständlich ist dagegen die Formulierung: Ich lasse mich blasen oder blase gern. Bei Schwulen meint man mit passiv meistens, das man sich gern anal penetrieren lässt. Das dafür verwendete Erkennungszeichen in der Schwulen-Szene: ein dunkelblaues Tuch in der rechten Hosentasche.
 
PederastionEindringen des Penis in den Anus
 
PedicatioIst ein anderer Begriff für Analverkehr
 
PenetrationEine Doppel-Penetration heißt, gleichzeitig zwei männlichen Geschlechtsteile in einer oder zwei Körperöffnungen zu haben, zum Beispiel einen in der Vagina und einen im Anus („Sandwich-Fuck“). Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet penetrare „eindringen“ oder „durchdringen“
 
PenisDer Penis besteht aus drei Schwellkörpern, den beiden nebeneinanderliegendenCorpora cavernosa und dem Corpus spongiosum mit der Harnröhre (Urethra). Die Corpora cavernosa sind von einer derben Hülle, der Tunica albuginea umgeben, die ihrerseits von der Fascia penis umhüllt werden. Die Corpora cavernosa enthalten das erektile, schwammartige Gewebe. Ein Bälkchensystem, das aus glatter Muskulatur, Bindegewebe und Nerven aufgebaut ist begrenzt die Kavernen. Das wichtigste blutversorgende Gefäß ist die Arteria profunda penis. Diese entspringt aus der Arteria penis und wird ihrerseits über die Arteria pudenda interna und der Arteria iliaca interna aus der großen Beckenarteria Arteria iliaca communis versorgt.
 
PenisfrakturBruch des erigierten männlichen Gliedes durch plötzliches, gewaltsames Abknicken. Blutgefässe im Penis platzen, das Glied schwillt sehr schnell an und verfärbt sich bläulich-rot. Oft geht eine Verletzung der Harnröhre einher. Eine sehr schmerzhafte Verletzung, die sofort notfallärztlich versorgt werden muss, da nicht selten ein chirurgischer Eingriff notwendig ist. Ursache für eine Penisfraktur ist in den meisten Fällen "wilder Sex" beim Geschlechtsverkehr. Es wird berichtet, dass beim Penisbruch ein Geräusch zu hören ist, dass dem Knall einer Peitsche ähnlich ist.
 
PeriodeFolgendes spielt sich im Körper der Frau während der Periode ab: Die Gebärmutter ist zur Aufnahme und Entwicklung des befruchteten Eies bestimmt. Zu Beginn der Periode löst sich die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut ab. Dabei zieht sich die Muskulatur der Gebärmutter zusammen und unterstützt die Abtrennung. Die so abgelösten Teile vermischen sich mit Blut. Ungefähr 50 ml Menstruationsflüssigkeit scheidet so die Frau jeden Monat aus. In dieser Phase kann es zu Schmerzen im Unterbauch kommen. Menstruationsblutungen dauern normalerweise zwischen drei und sieben Tagen. In der nächsten Phase baut sich die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut wieder auf. Gesteuert wird diese Neubildung durch Östrogene, die das Follikel im Eierstock ausschüttet. Die Östrogene gelangen über die Blutbahn an die Gebärmutterschleimhaut. Wie bei einer Pflanze, die neue Wurzeln bildet, sprießen dann neue Blutgefäße. Auch die Schleimhautdrüsen beginnen wieder zu wachsen. Circa am 14. Tag erreicht der Östrogenspiegel im Blut eine bestimmte Konzentration. Ist die erreicht, beginnt eine starke Ausschüttung von luteinisierenden Hormonen. Das wiederum löst den Eisprung aus. (s. auch Eisprung) Beim Eisprung (Ovulation) platzt ein reifes Eibläschen im Eierstock. Das Ei wird von den Fangarmen des Eileiters aufgenommen und zur Gebärmutter weitertransportiert. Aus den Resten des Eibläschens im Eierstock bildet sich der sogenannte Gelbkörper, ein die Gebärmutterschleimhaut beeinflussendes Hormon, das Progesteron, absondert. Die Gebärmutterschleimhaut wächst daraufhin immer weiter, wird aufgelockerter und saftreicher und ist so zur Einbettung des Eies bereit. Kommt es jetzt zur Befruchtung, erhält sich der Gelbkörper über die Schwangerschaft hinaus bis nach Beendigung der Stillzeit und verhindert durch sein Progesteron das Reifen einer der nachfolgenden Eizellen. Bleibt die Befruchtung jedoch aus oder ist die Stillzeit beendet, stirbt der Gelbkörper ab, so dass das Östrogen des nächsten heranreifenden Eies wieder wirken kann. Beim Untergang des Gelbkörpers stößt sich die Gebärmutterschleimhaut dann wieder unter der Menstruationsblutung ab. Unter dem Einfluss von Östrogen baut sich eine neue Schleimhaut auf, und der Menstruationszyklus beginnt von Neuem. Jede Monatsblutung zeigt, dass man nicht schwanger ist. Die Vorgänge im Eierstock, die Eireifung, der Eisprung und die Gelbkörperbildung sowie die Hormonbildung werden von den gonadotropen Hormonen der Hirnanhangdrüse gesteuert. Die Menstruation tritt außer beim Menschen nur noch bei den Affen auf.
 
PettingDie erogenen Zonen und die Geschlechtsteile des Partners mit Zunge, Lippen und Händen erforschen. Geschlechtsverkehr wird beim Petting nicht praktiziert. Petting gilt allgemein als Vorspiel zum Geschlechtsverkehr
 
Phallus(gr-lat.) Penis, männliches Glied
 
PhimosePhimosen können angeboren (primär) oder erworben (sekundär) sein: Es besteht dabei ein Missverhältnis zwischen der Größe der Eichel und der erreichbaren Dehnung der Vorhautöffnung. Ein Zurückziehen der Vorhaut über die erigierte Penisspitze ist nicht oder nur unter Schwierigkeiten möglich. Es kommt dabei zu schmerzenden Spannungen oder kleinen Einrissen der Haut. Die Vorhaut muss deshalb beim Arzt gedehnt oder noch häufiger operativ entfernt werden. Entweder erfolgt eine sparsame Beschneidung, wobei ein Teil der Vorhaut erhalten bleibt, oder die Eichel wird komplett freigelegt indem man die Vorhaut vollständig abschneidet. Als Möglichkeit für die Patienten, die keine Beschneidung wünschen, bietet sich u.a. eine Erweiterungsplastik an. Dabei wird durch eine spezielle Schnittführung und Nahttechnik die Vorhautöffnung erweitert. Die Vorhaut selbst bleibt dabei aber fast völlig erhalten. (s. auch Beschneidung) Bis zum 3. Lebensjahr kann eine verengte Vorhaut durchaus normal sein. Niemals gewaltsam die Vorhaut bei Kleinkindern zurückziehen. Treten jedoch Entzündungen oder Schwierigkeiten auf, zum Beispiel ein Aufblähen der Vorhaut beim Wasserlassen, muss der Mensch sofort behandelt werden. In der Regel geschehen Eingriffe dieser Art ambulant. Männer mit Diabetes klagen gehäuft über erworbene Phimosen.
 
PilleDer 18. August 1960 gilt als Geburtsdatum der Antibaby-Pille. In Deutschland kam sie erst fünft Jahre später auf den Markt. Diese Hormontabletten verhindern den Eisprung und gelten als sehr sicher, wenn man sie regelmäßig und nach einem für jede Frau festgelegten Plan einnimmt. Manche Frauen vertragen die Pille aber nicht, weil die zusätzlichen Hormone, die in den Körper gelangen, den Stoffwechsel durcheinanderbringen. Weitere mögliche Nebenwirkungen: Die Frau wird dicker und der Busen wächst. Achtung: Die Pille kann nach Erbrechen und Durchfall oder in Verbindung mit anderen Medikamenten ihre Wirkung verlieren. Da hilft die "Pille danach". Das sind eigentlich mehrere Tabletten, die so schnell wie möglich nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden müssen. Sie bewirken einen heftigen Hormonstoß, der zum Abbluten der Schleimhaut führt. Dabei wird die Eizelle ausgespült, und sie kann sich nicht mehr in die Gebärmutter einnisten. Je früher die "Pille danach" eingenommen wird, desto sicherer wirkt sie. Diesen massiven Eingriff in den Hormonhaushalt sollte eine Frau jedoch nicht oft über sich ergehen lassen. Mögliche Folgen: Übelkeit, Erbrechen und Verschiebungen der Regelblutung. Diese Tabletten sind zudem rezeptpflichtig. Für Frauen unter 20 Jahren ist sie, kostenlos zu haben.
 
PlugAnaldildo oder Analstöpsel. Wird gerne bei Dehnungsspielen verwandt
 
PoDem Po har eine große erotische Bedeutung. Er erzeugt Phantasien und kann sexuell stimulierend wirken. Das wird unter anderem darauf zurückgeführt, das unsere Vorfahren auf allen Vieren gingen. Durch diese Körperhaltung war der Po eine gut sichtbare sexuelle Reiz-Zone. So wurde auch der Geschlechtsverkehr fast immer von hinten vorgenommen. Das ist im Unterbewusstsein der Menschen bis heute erhalten geblieben. Frauen lieben es bei Männern klein und knackig. Männer mögen es mal weich, ausladend und rund; mal klein, knackig und fest. Der Frauen-Po ist von ausgeprägter als der des Mannes. Er vergrößert sich während des Überganges vom Kind zur Frau oft um rund 30 Prozent. Beim Mann dagegen wird während der Pubertät nur die Gesäß-Muskulatur fester und kraftvoller, ohne dass sich der Po gravierend vergrößert. Der Po ist ein relativ belastbarer Körperteil. Er lädt förmlich dazu ein auf ihm kleine Klapse zu verteilen, sanft gekniffen zu werden oder eine kräftige Massage erteilt zu bekommen Nervenbahnen verteilen die Stimulation im ganzen Körper. Zum Gesäß gehört auch das Po-Loch. Manche finden es erregend gerade diese Körperöffnung zu lecken, fingern, penetrieren oder zu fisten. (s. auch Rosette und Rimming) Nicht nur Brüste, sondern auch hängende Pos werden durch Schönheits-OPs in Wunschform gebracht. Je nach Bedarf wird entweder Silikon ins Hinterteil hineingespritzt oder Fett abgesaugt. Um hinten rum alles in Top-Form zu bringen, kommen sogenannte Wonderbras in Mode. Mit diesen Push-up Slips werden schlaffe Hinterteile hoch- und zusammengedrückt. Schon in allen Jahrhunderten wurde der Allerwerteste auch in der Mode betont: mal durch knallenge Jeans oder mit aufgerüschten Riesenschleifen. Den Po zieren mittlerweile besonders oft kleine Tatoos. Es gibt bereits sogar Schönheits-Wahlen für die schönsten Hinterteile. Die Beschreibung dieses ganz speziellen Körperteils klingt in anderen Lexika ziemlich nüchtern, da steht oft nur: Das Gesäß ist die untere Fortsetzung des Rückens, wo auf den Sitzbeinen des Beckens die paarigen Wülste des großen, mittleren und kleinen Gesäßmuskels aufsitzen. Po leitet sich vom Lateinischen Podex ab.
 
PornographieAus dem Griechischen und bedeutet wörtlich "Darstellung von Huren". Pornographie in Bildern, das können Videos, Fotos oder auch Zeichnungen sein, zeigen sexuelle Handlungen. Neben dem Akt selbst werden die Vaginas der Frauen sowie die erigierten Schwänze und die Samenergüsse der Männer gezeigt. Erotische und sexuelle Darstellungen sind uns schon aus Höhlenmalereien, dem indischen Kamasutra oder aus dem frühen China oder Japan bekannt. In der abendländischen Kultur war die Darstellung von Sexualität, ja selbst von Nacktheit, bis ins 18. Jahrhundert hinein eher die Ausnahme, da sie der christlichen Moral widersprach. Aber auch im sogenannten aufgeklärten 20. Jahrhundert hatte es immer wieder - teilweise von großen Skandalen begleitet - juristische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen um dieses Thema gegeben. Zwei Beispiele: Das Buch „Lady Chatterlys lover“ von David Herbert Lawrence (1885-1930) war jahrzehntelang verboten worden und kam, z.B. in Großbritannien, erst im Jahre 1962 heraus. Der Film „Die Sünderin“ mit Hildegard Knef in der Hauptrolle war wegen einer nur Sekunden dauernden Nacktszene ein riesiger Skandal in Deutschland. Zwei Rechtliche Aspekte: -pornographische Darstellungen die Gewalt verherrlichen oder in denen Kindern und Tiere mitwirken sind verboten. -Kinder unter 18 Jahre dürfen Pornos nicht vorgeführt werden. Zwei Beispiele wie verschiedene Länder mit der Pornographie umgehen: Deutschland: Inzwischen ist die deutsche Pornoproduktion zu einem riesigen Industriezweig herangewachsen. Im dritten Jahrtausend sind Pornostars wie Gina Wilde und Dolly Buster beliebte Gäste in TV-Shows oder moderieren sogar welche. Im Internet wimmelt es von pornographischen Seiten.
 
PotenzVom lat. potens = mächtig, fähig. Bezeichnet die sexuelle Leistungsfähigkeit und Zeugungsfähigkeit des Mannes
 
PregnantBezeichnet im englischen Schwangere. Im sexuellen Zusammenhang bedeutet dies Sex mit Schwangeren
 


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