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Monday, 06 September 2010

 
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BegriffDefinition
Priapismus(krankhafte) Dauererektion des männlichen Gliedes, benannt nach Priapos aus der griechischen Mythologie, dem Sohn von Aphrodite und Dionysos. Priapos wurde in den antiken Darstellungen stets mit sehr grossem Penis gezeigt. Priapismus ist für den Betroffenen meist schmerzhaft. Die Schwellkörper sind mit Blut gefüllt, gleichzeitig bleibt die Fähigkeit zum Harnlassen erhalten. Der Betroffene verspürt jedoch keine Lust, da die Versteifung ohne sexuelle Erregung erfolgt. Ursachen für Priapismus können bestimmte Krankheiten (Multiple Sklerose, Prostatavergrösserung, Venendefekte), Blei- oder Kohlenmonoxydvergiftungen oder Nikotin- und Alkoholmissbrauch sein. Bei unerwünschten Dauer-Erektionen kann es zur Bildung von Blutgerinnseln im Schwellkörper und zu krankhafter Vermehrung von Bindegewebe in den Organen kommen. Das kann auf Dauer auch zur Impotenz führen. Mögliche Ursachen für diese Krankheiten sind Venen-Defekte, Prostata-Vergrößerungen und Nikotin- oder Alkohol-Missbrauch. Der Name geht zurück auf die griechische Mythologie. Priapismus, der immer mit einem erigierten Penis dargestellt wurde, ist der Sohn der Göttin der Liebe und der Schönheit Aphrodite und Dyonisos, dem Gott des Weines.
 
Prostata, PerineumDie Prostata ist sehr empfänglich für sexuelle Reize. Das wissen nur wenige. Die Menschen glauben, die erogenen Zonen des Mannes liegen nur außerhalb des Körpers wie der Penis und die Hoden. Beim Anal-Verkehr verschafft gerade dieses Organ dem passiven Partner Lust. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Prostata selbst zu stimulieren. Man kann einen Finger oder eine Anal-Vibrator in Richtung Bauch in den Anus einführen. Die erste Berührung kann schmerzen, aber dann fühlt es sich immer schöner an. Die andere Möglichkeit ist es, das Perineum – den Damm, das kleine Stück zwischen Anus und Geschlechtsteil – zu drücken. Die Anhangdrüse des Gliedes ist beim Menschen kastaniengroß und mit glatter Muskulatur durchzogen. Das Organ, unterhalb der Blase, umfasst ringförmig den hinteren Teil der Harnröhre. Ein dünnflüssiges, eiweißreiches Sekret wird in der Prostata bei sexueller Erregung vermehrt produziert und vor dem Samenerguss ausgestoßen (s. auch Bonjour-Tropfen). Das Sekret neutralisiert auch saure Harnreste und wirkt anregend auf die Bewegung der Samenfäden. Im höheren Alter entstehen bei vielen Männern mit dem Nachlassen der hormonalen Tätigkeit Vergrößerungen der Prostata - bis zur Apfelgröße (Prostatahypertrophie). Das behindert den Harnabfluss. Generationen von Experten haben darüber gestritten, ob die Vergrößerung der Prostata durch ein Zuviel oder ein Zuwenig an Sex verursacht wird. Heute weiß man, dass beides nicht zutrifft: die Vergrößerung der Prostata ist weder ein Zeichen für eine „starke“ noch für eine „schwache“ Potenz. Durch Verschleppung von Entzündungen der Harnröhre kann es zu akuter oder chronischer Prostataentzündung (Prostatitis) kommen. Mögliche Folgen: schmerzhafte Harnentleerung, Eiterbildung und Abszesse. Etwa 29.000 Männer erkranken in Deutschland jährlich an einem Prostatakarzinom – einen bösartigen Geschwulst. Symptome: schwächer Harnstrahl, häufiger Harndrang oder Schmerzen beim Wasserlassen. Früherkennung ist wichtig: Schon beim Abtasten der Vorsteherdrüse durch den Urologen kann ein Tumor festgestellt werden. Die Untersuchung ist ein bisschen unangenehm, dauert aber nur wenige Minuten und kann lebensrettend sein.
 
PyromanieUnter Pyromanie versteht man ein zwanghaftes Brandstiften, wobei das Feuerlegen mit Lustgefühlen verbunden ist
 
PäderastieSeelische und körperliche Liebe von Erwachsenen ausschliesslich zu Knaben und jungen Männern. Es handelt sich dabei um eine Sonderform der Pädophilie und ist heute noch strafbar. Im antiken Griechenland hingegen war sie weit verbreitet und gesellschaftlich anerkannt. Meist ältere Männer hatten einen sogenannten Lustknaben mit dem sie nicht nur Anal-Verkehr hatten, sondern auch für deren Erziehung und Ausbildung sorgten. Es entstanden dabei Beziehungen, die etwas von einem zeitlich begrenzten Vater-und-Sohn-Verhältnis oder einer Ehe hatten.
 
PädophilieDie Veranlagung von Menschen, ihre Sexualität nur oder vornehmlich mit Kindern ausleben und/oder erleben zu wollen, wird als Pädophilie = Kinderliebe bezeichnet. Als Päderastie (griech. erastes = Liebhaber) wird dabei die "Liebe" von Männern zu Jungen bezeichnet. Dabei sollte aber unbedingt zwischen der reinen Veranlagung, die wahrscheinlich stark genetisch geprägt ist, und dem tatsächlichen Missbrauch von Kindern unterschieden werden. Nicht jeder pädophil veranlagte Mensch tritt auch durch den Missbrauch von Kindern in Erscheinung! Die gelebte Sexualität von Erwachsenen - meist Männern - mit Kindern wurde sehr lange öffentlich kaum entsprechend diskutiert und oft sogar verdrängt, verschwiegen oder sogar zumindest heimlich gebilligt. So gab es beispielsweise in NRW auf einem Landesparteitag der damaligen Grünen den Antrag einer bestimmten Gruppe, im Parteiprogramm dieser Partei einen Passus aufzunehmen, der die Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen legalisieren sollte. Als einer der Gründe für den Antrag wurde die angeführt, dass auch Kinder ein Recht auf das Erleben ihrer Sexualität hätten. Heutzutage eine geradezu abenteuerliche Vorstellung. Glücklicherweise wurde dieser kinderverachtende Antrag auf dem Parteitag mit sehr großer Mehrheit abgelehnt. Es gibt wohl neben Mord und Totschlag nur wenige Verbrechen, die so widerwärtig sind wie die Tatsache, dass Erwachsene das Vertrauen und die Hilflosigkeit von Kindern - oft sogar noch im Kleinkindesalter - für ihre sexuelle Befriedigung oder auch nur zum Geldverdienen rücksichtslos ausnutzen Spezielle kriminelle Handlungen im Bereich des Missbrauchs von Kindern bestehen im Bereich der Kinderpornographie. Man schätzt diesen Markt auf einen Milliardenmarkt, bei denen Kinder auch gefoltert, verletzt und sogar ermordet werden. Nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) in Wiesbaden wurden im Jahr 2002 insgesamt 1.873 Tatverdächtige wegen des Besitzes und/oder der Beschaffung von Kinderpornografie erfasst. Man schätzt den Markt der Kinderpornografie in der Bundesrepublik auf Grund der extrem hohen Dunkelziffer jedoch sehr viel höher. So gehen Schätzungen sogar von ca. 60.000 Konsumenten - vor allem auf Videos oder über das Internet - aus. Videos mit Kinderpornographie werden sowohl im familiären Umfeld der betroffenen Kinder als auch durch andere Täter hergestellt, die sich das Vertrauen der Kinder erschleichen. Zu den Tätern aus dem familiären Bereich gelten die gleichen Ausführungen wie zum sexuellen Missbrauch. Viele Täter nutzen jedoch auch das Vertrauen von Kindern aus, dass sie über einen gewissen Zeitraum erworben haben. Kinder, die in der Freizeit wenig Beschäftigung haben und häufig wenig emotionale Zuwendung ihrer Eltern erhalten, werden von den Tätern angesprochen und mit kleinen Geschenken geködert. Letztlich werden diese Kinder dann zur Herstellung von Kinderpornographie missbraucht. Dabei ist nicht nur die Herstellung oder Verbreitung sondern bereits der Besitz von Kinderpornographie, auch auf PC's, in der Bundesrepublik Deutschland strafbar. Er wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe geahndet. Die Täter, die nur als "Verbraucher" vor Gericht stehen, werden von den Gerichten leider oft immer noch viel zu milde behandelt. Hierbei muss man bedenken, dass vor allem die Nachfrage das Angebot bestimmt. Die Verbraucher tragen daher ganz wesentlich dazu bei, dass Kinder zum Zwecke der Herstellung von Kinderpornographie sexuell missbraucht werden. Welchen Umfang die Kinderpornografie allein im Internet angenommen hat, zeigt das folgende Ereignis: Am 25. September des Jahres 2003 wurden weltweit konzertierte polizeiliche Aktionen gegen die internationale Internet-Pornoszene durchgeführt. Dabei wurden allein in der Bundesrepublik Deutschland von den rund 1.500 eingesetzten Polizeibeamten und Staatsanwälten 502 Privatwohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Im Zuge der Durchsuchungen wurden 745 Rechner, 35.500 CD´s, 8.300 Disketten sowie 5.800 Videos sichergestellt. Außerdem wurde gegen rund 530 Personen ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes bzw. der Verbreitung von kinderpornografischem Material eingeleitet. Unter den Beschuldigten war auch der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete (so heißt das dortige Landesparlament) und Bundesvorsitzende der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos), der 34 jährige Michael Engelmann :: link ::. Weltweit waren 166 Länder an der Aktion beteiligt und es wurden insgesamt 26.000 Verdächtige entlarvt.
 
QueerQueer hat im Englischen viele Bedeutungen: komisch, seltsam, verrückt, verdächtig, tuntig usw. Seit Beginn der 90er Jahre kamen noch neue und verschiedenartige dazu: So wird der Begriff als Synonym für gay (schwul) und lesbian (lesbisch) benutzt. Er umfasst aber auch Personen, die bi und/oder transsexuell sind. Bestimmte Fetisch- und S/M-Anhänger bezeichnen sich ebenfalls als queer. Unter diesem Schlagwort formieren sich mittlerweile mehrere gesellschaftliche Gruppen wie die Frauenbewegung, Antirassismus-Verbände und Aids-Aktivisten - , die mit Diskriminierungen und Vorurteilen zu kämpfen haben, die bestimmten Normen nicht entsprechen oder sich in keine Schublade pressen lassen wollen. Übertragen gemeint, sind queer diejenigen, die sich „quer stellen“. Es gibt sogar Studienfächer und theoretisch-philosophische Strömungen, die sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der verschiedenen Queer-Leute beschäftigen. Die Unbestimmtheit dieses Begriffs hat ihren Ursprung in der Kritik an traditionellen Sex-Kategorien: Begriffe wie schwul, lesbisch, transsexuell sind von Menschen künstlich geschaffen. In der Natur gibt es solche Einteilungen nicht. Und manche Menschen – wie bisexuelle Feministinnen mit schwarzer Hautfarbe – passen eben nicht nur in eine dieser Kategorien. Queer beschreibt sie einfach besser.
 
QuickieKurzer, heftiger Geschlechtsakt ohne Vorspiel und sonstige Anlaufphasen, meist noch in halbbekleidetem Zustand. Nicht nur Unbekannte, auch Paare haben von Zeit zu Zeit Lust auf eine fixe Nummer zwischendurch. Oft finden Quickies in der Öffentlichkeit statt: im Park, am Strand oder im Auto. Manche bevorzugen dabei Oral-Sex, andere haben Verkehr mit Penetration.
 
Rapina-SemiumDenkbar wäre, dass eine Frau einen Mann oral befriedigt. Im Mund bewahrt sie den ejakulierten Samen auf oder konserviert ihn heimlich in einem bereitgestellten Eis-Behälter. Eine andere Möglichkeit: ein benutztes Kondom einfach aufzuheben. (Man erinnere sich hierbei insbesondere an die "Samenraub"-Geschichte in Zusammenhang mit Boris Becker, woraus ein Kind entstanden ist.) Die Lebensspanne der Spermien hängt davon ab, wo sie sich aufhalten und welche Bedingungen sie dort vorfinden. Außerhalb des Körpers hängt die Überlebensdauer unter anderem davon ab, wie schnell die Samenflüssigkeit eintrocknet. Auf saugfähigen Stoffen (Kleidung, Bettlaken) trocknet das Sperma schon nach wenigen Minuten ein – die Spermien sterben dabei ab. Das gilt auch für die warme Körperhaut (Bauch, Schenkel), wobei das Eintrocknen größerer Sperma-Mengen natürlich länger dauert als kleinere. In normalem Leitungswasser und erst recht in Seifenwasser sterben die Samen schon nach wenigen Sekunden ab. Man muss sich also keine Sorgen machen, wenn Sperma ins Badewasser gelangt oder unter der Dusche vom Bauch gewaschen wird. Auch ein gemeinsames Handtuch zu benutzen ist völlig unbedenklich. Solange die Spermien allerdings durch genügend Samenflüssigkeit geschützt sind, können sie außerhalb des Körpers mehrere Stunden befruchtungsfähig bleiben. Wer noch feuchtes Sperma an den Fingern hat und den Scheideneingang streichelt oder nach einem Samenerguss in die Scheide eindringt, kann schon mit einem kleinen Tröpfchen Samenflüssigkeit für eine Schwangerschaft sorgen. Und in flüssigem Stickstoff bei minus 96 Grad sind sogar Samenfäden über mehrere Jahrzehnte haltbar!
 
Reiter-StellungDer Mann liegt auf dem Rücken und der Partner sitzt mit dem Gesicht zu ihm gewandt auf seinen Schoß, dann dringt der Penis in die Vagina oder den Anus der Frau oder in den Anus des anderen Mannes ein. Der reitende Partner hat eine große Bewegungsfreiheit und kann den Eindringwinkel und die -tiefe bestimmen. Dem untenliegenden Partner bieten sich viele optische Reize: Er sieht beispielsweise den sich auf und ab bewegenden Körper der Frau mit den wippenden Brüsten oder den sichtbaren erigierten Schwanz des Partners. Manche Männer mögen diese Stellung nicht, weil sie sich, wenn sie unten liegen, unterlegen fühlen, aber andere genießen es auch eher passiv zu sein, obwohl sie trotzdem den aktiven Part ausüben. In dieser Position lässt sich auch Anal-Verkehr ausüben.
 
RimmingAusdruck aus der Schwulenszene, der für das Lecken oder Penetrieren des Afters mit der Zunge steht
 
RollenspieleDie Möglichkeiten, sich durch Rollenspiele anzuheizen, sind nahezu unbegrenzt, denn es gibt unzählige Rollen: Hure und Freier, Bauer und Magd, Lehrer und Schüler, Kellnerin und Gast usw. Diese phantasievolle Variante kann besonders in längeren Beziehungen das Sex-Leben wieder beleben. Wer in einer Rolle schlüpft, kann leichter sexuelle Hemmungen abbauen, da er in diesen Momenten spielerisch jemand anders sein kann. Damit lassen sich auch unbewusste oder bewusste Sex-Wünsche besser ausleben. Zum Beispiel: Wer sich gern den Untersuchungen eines Arztes hingibt, kann so seine devote Ader ausleben.
 
RosetteDie kleinen Fältchen rund um den Darmausgang haben Ähnlichkeit mit einer Blume. Daran zu lecken und damit zu spielen, ist in der Schwulenszene schon lange verbreitet. Da die Zone bei jedem Menschen eine sehr empfindliche Region ist, entdecken auch immer mehr heterosexuelle Paare die Stimulation des Röschens, um ihr Liebesspiel zu bereichern. Siehe auch Anus oder After
 
Rubber-LoveDurch das aneinander Reiben der Körper stimulieren sich die Partner sexuell. Am besten verwendet man dafür Massage-Öl, denn je eingeölter man ist desto heftiger und intensiver kann man sich aneinander reiben. So reizen sich manche sogar bis zum Orgasmus. Zum Reibe-Sex gehören auch Massagen mit den Händen am Penis oder der Vagina.
 
RussischÖlmassagen. Manchmal ist auch eine Intimrasur einbezogen. Eher selten, die Frau befriedigt den Mann mit ihren Oberschenkel d.h. der Mann "dringt" zwischen ihre Oberschenkel ein
 
S-CupIn der Vergangenheit immer mal wieder öffentliche Rekordversuche, bei denen Frauen mit mehreren hundert Männern am Stück Geschlechtsverkehr hatten
 
SadismusUnter Sadismus versteht man die Tatsache, dass ein Mensch sexuelle Befriedigung dadurch erfährt, dass er einen anderen Menschen oder mehrere seelisch und/oder körperlich demütigt und quält. Beim Masochismus besteht die sexuelle Lust darin, seelisch und/oder körperlich gedemütigt und gequält zu werden. Der Begriff des Sadismus ist auf den französischen Schriftsteller Francois Marquis de Sade ( 1740-1814) zurückzuführen. Er schrieb eine Reihe von psychologisch aufklärenden Romanen mit obszönem Inhalt. Sadismus lässt sich nach Ernest Borneman in drei Gruppen unterteilen: Nichtsexueller oder psychischer Sadismus: Personen mit nicht sexuellem oder psychischem Sadismus schikanieren Familienmitglieder und Untergebene, quälen und demütigen Mitmenschen. Ihr Geschlechtsleben ist vielleicht roh und brutal, aber es ist frei von sadistischen Sexualpraktiken. Der psychische Sadist ist sich nicht bewusst, dass seine Neigungen einen sexuellen Ursprung haben. Sexueller oder Konjunktions-Sadismus: Diese Personen haben das Bedürfnis, den Geschlechtsverkehr auszuüben, indem sie anderen Menschen Schmerz zufügen und sie demütigen. Perverser oder Kompensations-Sadismus: Bei dieser Form des Sadismus ersetzt der Wunsch, anderen physisch Schmerzen zuzufügen und sie psychisch zu demütigen, das Bedürfnis nach Geschlechtsverkehr. Die sexuellen Wünsche, z.B. eine Frau auszupeitschen, leiten nicht mehr den Geschlechtsverkehr ein und vergrößern auch nicht den sexuellen Reiz des Koitus, sondern ersetzen ihn ganz. Menschen Schmerzen zuzufügen ist schlichtweg unakzeptabel. Daran noch Freude zu empfinden ist krank! Es sei denn es geht um „Lust-Schmerz“, wenn sadistisch angehauchte Handlungen Auslöser von schönen Gefühlen werden oder sie intensivieren. Ein weiterer Kick liegt in der bloßen Androhung von Gewalt, denn jemanden Schmerzen zuzufügen, ist auch ein sich herantasten, nicht nur an die Belastbarkeitsgrenze, sondern auch an die Tiefe und Innigkeit einer SM-Beziehung. Um S/M-Praktiken als lustvoll zu empfinden, müssen vorher klar definierte Vereinbarungen getroffen werden. Wie weit die Dominanz geht, bestimmt nur zum Teil der sadistische Part. Der Masochist oder Sklave benutzt bestimmte Codewörter, um die Grenzen seiner Belastbarkeit aufzuzeigen. Denn all das soll der sexuellen Luststeigerung dienen und nicht dem wahllosen Foltern eines anderen Menschen. Was heute als schön empfunden wird, ist morgen schon unerträglich, was in bestimmten Situationen gut ist, ist in anderen vollkommen daneben. (s. auch S/M, Masochismus, Domina)
 
Sado MasochismusEin Begriff, der die gemeinsamen Komponenten des Sadismus und Masochismus vereint. Die sadomasochistischen Praktiken beinhalten zum grossen Teil dominante, aber auch devote Elemente - häufig die Unterwerfung des einen Sexpartners unter den anderen. Sadisten empfinden Erregung/Befriedigung, wenn sie anderen Schmerzen zufügen. Masochisten, wenn ihnen Schmerzen zugefügt werden. In einer Sado-Maso-Beziehung ist der Sadist dominant, der Masochist devot (unterwürfig). S/M wurde nach den Schriftstellern Donatien Aplonse François Marquis de Sade und Leopold von Sacher-Masoch benannt, die sich mit Schmerz, Lust und sexueller Unterwerfung befassten. S/M-Praktiken sollten nicht (ausschliesslich) von Anfängern ausgeübt werden. Wichtig ist, dass man die Grenzen kennt. Oft wird ein Passwort vereinbart, das eindeutig zu verstehen gibt wann der Devote aufhören will. Ein "nein" oder "aufhören" eignen sich als Passwort schlecht, da diese Wörter meist nicht wirklich so gemeint sind. Bekannte Wörter sind "Mayday" oder "Kühlschrank". Abk. SM
 
Safer SexDas Wort stammt aus den USA und wurde als Reaktion auf die steigenden AIDS-Fälle in den 80er Jahren geprägt. Der Name steht für generell mehr Sicherheit beim Sex. Zum Safer Sex zählen Keuschheit, Monogamie, Petting und gegenseitiges Wichsen. Natürlich auch das Benutzen von Kondomen beim Oral- Vaginal- und Anal-Verkehr. Für HIV-Infizierte wurden extra reißfeste Gummis entwickelt, um mehr Sicherheit zu erreichen.
 
Scatsiehe Kaviar
 
ScheidenkrampfOft psychisch bedingter Krampf der Scheiden-, Beckenboden- und Oberschenkelmuskulatur, der durch einen von der Frau ungewollten Sexualverkehr ausgelöst wird. Ursachen können schlechte Erfahrungen mit der Sexualität, Angst vor Schmerzen oder falsche Erwartungen vom Geschlechtsverkehr sein
 
ScheidenspülungScheidenspülungen sind als Verhütungsmethode praktisch unwirksam. Früher wurden sie von einigen Frauen angewendet in der Hoffnung, die Samenzellen wegzuspülen, bevor diese Gelegenheit haben, in die Gebärmutter hinaufzuschwimmen. Spermien sind aber zu schnell und erreichen die Gebärmutter u.U. noch bevor die Scheidenspülung vorgenommen wird. Gerade in der Zeit des Eisprungs verändert sich der Schleim so, dass die Samenzellen ohne Hindernisse nach oben gelangen können. Eine Scheidenspülung wird in der Regel mit einer Intimdusche vorgenommen.
 
SchwedischSchwedisch bedeutet, dass die Frau den Penis des Mannes an der Wurzel so anfasst, dass die Vorhaut straff zurück gezogen wird. Das bewirkt, dass der Mann schneller zum Orgasmus kommt
 
SchwulFrüher herrschte der Irrglaube, dass sich die Haut homosexueller Männer wärmer anfühle als die ihrer heterosexuellen Geschlechtsgenossen. So entstand der Begriff „warmer Bruder“. Der Ausdruck schwul ist von den Wörtern „schwül“ und „warm“ abgeleitet. Mittlerweile ist schwul eine Bezeichnung, die sich homosexuelle Männer auch selber geben, wenn es ihnen nichts mehr ausmacht, weil sie darin kein Schimpfwort sehen und ihre sexuelle Vorliebe mit Gelassenheit betrachten können. Manche empfinden dieses Wort abwertend. Gerade bei Heterosexuellen schwingt in dem Satz: „Der ist schwul“, neben der richtigen Aussage, dass der Betreffende andere Männer sexuell attraktiv findet, auch immer noch mit, das er tuntig, weibisch oder komisch sei – doch der Begriff schwul beinhaltet diese Eigenschaften im reinen Wortsinn nicht.
 
SchwusosMit Schwusos werden die schwulen und lesbischen Mitglieder der SPD-eigenen Organisation Schwusos bezeichnet. Diese Schwusos setzen sich insbesondere für die gesellschaftliche Gleichberechtigung Homosexueller ein
 
SerbischGespielte Vergewaltigung Die Frau wird dabei niedergeworfen, der Mann drückt ihr die Fussgelenke über den Kopf und dringt mit vollem Gewicht in sie ein
 


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