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| Wilde Ehe | Heute kaum noch verwendete Bezeichnung für das Zusammenleben von Mann und Frau ohne Trauschein | | | | | Windel-Sex | siehe Babysex | | | | | X-Chromosom | Auf den Chromosomen - faden- oder schleifenförmige Bestandteile des Zellkerns - liegen die Erbanlagen (Gene) eines Lebenwesens. Die Anzahl von Chromosomen ist artspezifisch. Der Mensch hat 46 Chromosmen, die paarweise angeordnet sind. Das X-Chromosom und das kleiner Y-Chromosom bestimmen das Geschlecht eines Menschen: X- und Y-Chromosom als Paar für männlich, zwei X-Chromosomen für weiblich. | | | | | XL / XXL | Besonders in Kontaktanzeigen werden diese Kürzel verwendet, wenn man sehr große oder sehr, sehr große Penisse, Brüste, Bäuche, Männer oder Frauen bevorzugt | | | | | Y-Chromosom | Im Zellkern jeder menschlichen Körperzelle befindet sich die Gesamtheit aller Erbanlagen, die Gene. Die Gene der Körperzellen sind auf gleiche, paarweise 2x23= 46 Chromosomen verteilt.
Ausnahme: die Keimzellen: Die männlichen Samen- bzw. weiblichen Eizellen weisen insgesamt entweder einmal 23 Y-Chromosome und 23 X-Chromosome oder zweimal 23 X-Chromosomen auf.
Die Y-Chromosomen und X-Chromosomen treten beim Mann also nicht paarweise auf.
Darum entsteht bei der Kombination XY, z. B. bei allen Säugetieren - einschließlich des Menschen - ein Männchen, bei XX ein Weibchen..
Menschen sind auch ohne Y-Chromosom lebensfähig, jedoch nicht ohne X-Chromosom, da dieses Informationen zur Bildung wichtiger Stoffwechselenzyme enthält.
Bei abnormen Kombinationen der Geschlechtschromosomen können gewisse intersexuelle Formen entstehen. | | | | | Yin-Yang | In der chin. Philosophie das kosmologische Prinzip, dem alle Wesen zugeordnet sind. Yin entspricht dem Weiblichen und steht z.B. für Erde, Mond, Wasser, Schönheit, Nachgiebigkeit.
Yang entspricht dem Männlichen, z.B. Himmel, Sonne, Feuer, Stärke. Zwischen den Kräften Yin und Yang galt es, einen Ausgleich herzustellen.
Yin-Yang beeinflusste auch sehr stark die Sexualität im alten China. Der gängigen Vorstellung zufolge strömten beim Orgasmus zwischen Mann (Yang) und Frau (Yin) Körpersäfte, die dem Partner Kräfte zur Lebensverlängerung zukommen liessen. Geschlechtsverkehr wurde daher als ausserordentlich gesundheitsfördernd angesehen.
Für den Mann galt, dass er einerseits bei vielen Frauen Yin sammeln konnte, sein Yang aber nicht unnötig vergeben, sondern für eine besondere Frau (seine Ehefrau) aufsparen sollte. Die Chinesen entwickelten daher Liebestechniken, bei denen der Mann während des Geschlechtsverkehrs nicht zum Orgasmus kam. Nebenbei verhinderte das auch viele ungewollte Schwangerschaften. Diese Techniken variierten besonders durch eine Vielzahl Sexstellungen, teilweise akrobatisch oder mit zwei Frauen. Es war üblich, dass der Mann seiner Ehefrau viel Yang gab (Geschlechtsverkehr mit Orgasmus), bei anderen Frauen aber häufig Yin sammelte, nach unserem Verständnis also oft fremdging. | | | | | Yoni | Obwohl Yoni ein männlicher hebräischer Vorname ist, bezeichnet dieser Begriff auch die weibliche Vagina | | | | | Zirbeldrüse | Sie produziert die weiblichen und männlichen Sexual-Hormone im Gehirn des Menschen.
Die Zirbeldrüse - der "Regler aller Regler" – schüttet u.a. Melatonin aus und erreicht damit alle anderen Zellen im Körper. Dieser Stoff hat großen Einfluss auf die Funktionen der Schilddrüse und des Immunsystems.
Die zusätzliche Einnahme von Melatonin kann zu einer verbesserten Aufnahmefähigkeit von Vitaminen und Mineralstoffen führen. Es wird erfolgreich bei Depressionen eingesetzt.
Wenn die Sonne scheint, läuft die Zirbeldrüse auf Hochtouren. Im Sommer haben wir deshalb auch mehr Lust auf Sex, weil es draußen länger hell ist und mehr Sonnenstrahlen auf uns einwirken können.
Mit sinkendem Melationin-Spiegel bzw. mit dem Altern geht die Fähigkeit des Körpers, sich an natürliche Rhythmen anzupassen, zurück. Beispiel: alten Menschen ist es im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt.
Frauen haben eine größere Zirbeldrüse als Männer. Viele Wissenschaftler glauben, dass sie darum auch länger leben. | | | | | Zoomimik | Nachahmung tierischer Verhaltensweisen vor oder während des Geschlechtverkehrs. Die Zoomimik ist eine masochistische Neigung, die der Befriedigung durch Demütigung und Unterdrückung dient. Der Masochist lässt sich z.B. vom dominanten Partner wie ein Hund an der Leine führen | | | | | Zoophilie | Unter Sodomie versteht man im deutschsprachigen Raum umgangssprachlich die Sexualität von Menschen mit Tieren. Die Bezeichnung Sodomie entstammt der biblischen Stadt Sodom am toten Meer die, der Bibel nach, wegen ihrer Sündhaftigkeit zusammen mit Gomorrah von Gott mit Feuer und Schwefel vernichtet worden sein soll.
Wissenschaftlich korrekt sollte stattdessen von Zoophilie (gr. zoon = Tier, philein = lieben) gesprochen werden. Die Zoophilie beschreibt dabei eine (starke) emotionale Bindung von einem Menschen zu einem Tier, die zu einer völligen Bevorzugung des Tieres sogar als Lebensgefährte und/oder Sexualpartner führt. Der Begriff der Zoophilie wurde zuerst von dem in Mannheim geborenen Psychiater Freiherr Richard von Krafft-Ebing (1840-1902) in die wissenschaftliche Diskussion eingeführt. Es sei aber darauf hingewiesen, dass der Begriff Sodomie sowohl historisch als auch heutzutage noch in vielen Kulturen für alle möglichen Spielarten der Sexualität, die nicht der Kinderzeugung dient, verwendet wurde und wird, so auch für die Homosexualität, Pädophilie, Inzest, Cunnilingus oder Fellatio oder den Analverkehr, auch unter Heterosexuellen. | | | | | Zwitter | Das dritte Geschlecht: Zwitter oder auch Hermaphroditen. Sie tragen in sich weibliche Geschlechtsorgane wie die Eierstöcke und männliche wie die Hoden.
Menschen, die nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen sind, verunsichern.
Seit den 50er Jahren, als die Operationstechniken und Hormontherapien immer besser wurden und der amerikanische Sexualforscher John Money feststellte, dass die Entscheidung für ein Geschlecht - durch den behandelnden Arzt - auch psychosozial unproblematisch verlaufe, wenn sie bis zum Alter von 18 Monaten gefällt wird, gilt diese Entscheidung der Ärzte als Standard. Bei zwei Dritteln alle Fälle wird das Kind bei der OP feminisiert, da dabei der chirurgische Eingriff leichter ist.
Doch Betroffene, die jetzt erwachsen sind, kritisieren genau das, da sie mit den von fremden Menschen zu früh geschaffenen Tatsachen unzufrieden und unglücklich sind.
Einige Ärzte sehen im uneindeutigen Geschlecht des Neugeborenen keine Krankheit, sondern eine „natürliche Variante“ des Menschen. Krank macht erst das Gefühl: mit mir stimmt etwas nicht.
Der Gesetzgeber sieht aber bisher noch immer eine Festlegung des Geschlechts des Kindes im Personenstandsregister binnen einer Woche nach der Geburt vor.
Sollte man das „Tor zur Geschlechtsidentität des Kindes am besten ganz auflassen.“, wie Alice Schwarzer jüngst zu bedenken gab? Als denkbare Alternative zur "bipolaren Zweigeschlechtlichkeit" gibt es das Modell der Amerikanerin Suzanne Kessler, in dem neben „weiblich“ und „männlich“ auch die Kategorien "herm" für echte Hermaphroditen, dazu "merm" und "ferm" für eher dem männlichen oder eher dem weiblichen Geschlecht angenäherte Menschen.
Doch Eltern und Heranwachsende, mit „ambivalenten“ Genitalien, haben es in einer Gesellschaft schwer, die in Sachen Geschlecht nur das Entweder-Oder kennt.
s. auch transsexuell | | | | | Züchtigung | Bestrafung einer/s Ungehorsamen während S/M-Spielereien | | | | | Zölibat | Das Zölibat bezeichnet die Pflicht der römisch-katholischen Geistlichen sowie von Mönchen und Nonnen zur Keuschheit und Ehelosigkeit. Der Begriff entstammt dem lateinischem Substantiv caelibatus = Ehelosigkeit Aus der Bibel lässt sich der Zölibat nicht ableiten. Er hat aber seine Ursprünge in der Ehelosigkeit von Jesus. Die Ehelosigkeit besass schon im frühen Christentum einen hohen Wert, wurde aber erst mit dem zweiten Laterankonzil von 1139 für alle Geistliche verpflichtend. Dieser Beschluss wurde vom zweiten Vatikanischen Konzil im Jahre 1965 nochmals bekräftigt.
Medizinisch gesehen gibt es bei Männern keine Hinweise darauf, dass Enthaltsamkeit zu irgendwelchen negativen körperlichen Auswirkungen führt. Aber es führt sicherlich auch zu keinen besonders erwähnenswerten positiven Auswirkungen. Bei Nonnen hat sich allerdings gezeigt, dass sie erheblich seltener an Gebärmutterhalskrebs erkranken als die übrigen Frauen. | | | |
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