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Monday, 06 September 2010

 
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BegriffDefinition
BondageBondage ist englisch, spricht sich 'Bondidsch' und bedeutet so viel wie Knechtschaft. Einer hat die Oberhand. Er oder sie wird "Top" genannt und darf mit dem "Bottom" dem Untergebenen - alles anstellen, was er/sie will. Für den Bottom besteht der Kitzel darin, sich dem Willen des anderen auszuliefern. Manchmal genügt dazu schon das einfache Fesseln der Handgelenke. Egal wie robust die Fesselung oder wie gemein die Demütigung ist: Der Top steuert die Handlung, indem er den Bottom einem Gefühlswechselbad aus Schmerz, Lust, Frustration und Befriedigung aussetzt.
 
Breath ControlZu deutsch: Atemkontrolle. Bei dieser Sexpraktik, die im SM-Bereich praktiziert wird, schränkt der dominante Partner dem Unterworfenen durch leichtes (!) Würgen die Luftzufuhr ein
 
BrustwarzenDer hervorstehende Teil der Brustspitze. Die Brustwarze wird von der Areola, dem Warzenhof, umrahmt. Bei der Frau münden hier 15 bis 20 Milchkanäle, durch die ein Baby beim Stillen die Nahrung zu sich nimmt. Die Brustwarzen richten sich bei sexueller Erregung oder Stimulation steil auf und gehören bei den meisten Frauen zu den reizbarsten erogenen Zonen des Körpers.
 
Busen-Sex / Busen-SpieleBusen-Sex, oft auch als "spanischer Verkehr" bezeichnet. Bei dieser Sex-Variante praktiziert die Frau den Verkehr ausschliesslich mit dem Busen. Der Penis des Mannes wird zwischen den Brüsten bis zum Orgasmus massiert. Liebhaber von üppigen Busen bevorzugen diese Sexvariante manchmal zu ihrer Befriedigung.
 
ButchDieser Begriff aus der Lesbenszene bezeichnet eine Frau, die in einer lesbischen Beziehung den männlichen Part übernimmt. Schon rein äusserlich kann man die Butch meistens erkennen: Sie trägt männlich geprägte Kleidung. Ihr Gegenpart, die Frau, die die weibliche Rolle übernimmt, nennt man Femme
 
CantharidinDieses Präparat ist besser bekannt unter dem Namen "Spanische Fliege". Es wird aus einem hochgiftigen Käfer gewonnen, der zu Pulver zermahlen wird. Dieses Pulver wird dann in Wasser aufgelöst und getrunken. Es soll sie Lust und die Potenz steigern. Achtung: Äusserst gefährlich!
 
CarezzaBei dieser Technik, die der Lateiner "coitus reservatus" nennt, penetriert der Mann mit seinem Penis die Scheide, ohne sich darin grossartig zu bewegen.Indische Philosophie kommt da des Weges und sorgt für unerwartete Abhilfe. Im Zuge des immer beliebteren Tantra-Sex ist Carezza tatsächlich "schwer" im Kommen. Denn hier steht nicht der Orgasmus im Vordergrund, sondern die Entfaltung erotischer Energien. Tantra ist damit die erweiterte Form der Erotik:Diese Form des Koitus war schon im alten Indien bekannt und gebräuchlich. Beide Partner liegen nach dem Einführen des Penis in die Scheide ruhig beieinander und vermeiden bewusst Orgasmus und Samenerguss. Diese Methode soll vor allem der Vertiefung der geistigen Verbundenheit und Entspannung dienen. Wohl nur wenige Menschen vermögen die enorme Selbstbeherrschung aufzubringen, die für diese Praktik benötigt wird.
 
CBTCock & Balls-Torture (Schwanz-und Eierfolter)
 
Chinesische SchlittenfahrtEine Stellung ähnlich der Missionarsstellung, aber der Mann sitzt in der Hocke und der Po der Frau liegt auf seinen Oberschenkeln
 
Christopher Street DayChristopher Street Day (Abkürzung CSD) ist ein Festtag der Homosexuellen. Man feiert und demonstriert für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgendern sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Bezeichnung "Christopher Street Day" ist nur im deutschen üblich. In englischsprachigen Ländern wird meist von "Pride Parades" gesprochen, in Australien heißen die Paraden Mardi Gras (Fetter Dienstag). Der CSD erinnert an das erste bekannt gewordene Aufbegehren der Queer Community gegen Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Szeneviertel Greenwich Village am 27. Juni 1969 in der Szene-Bar "Stonewall Inn", die Stonewall Rebellion. Zu dieser Zeit gab es immer wieder gewalttätige Razzien in polizeibekannten Szenekneipen. Der 27. Juni markiert dabei den Tag, an dem erstmals ein Aufbegehren gegen Willkür und Gewalt stattfand. Es kam in der Folge zu tagelangen Straßenschlachten zwischen den Opfern der Polizeirepression und den Ordnungskräften. Die Tradition, an dieses Ereignis durch Straßenumzüge zu erinnern, entstand Anfang der siebziger Jahre. In Deutschland fanden 1979 die ersten CSDs unter dieser Bezeichnung in Bremen und Berlin statt. Größere Schwulen- und Lesbendemonstrationen gibt es in Deutschland allerdings schon seit 1972 (die erste in der Bundesrepublik Deutschland am 29.4. in Münster). In beinahe jeder größeren Stadt in Deutschland feiert die Queer Community heute CSDs. Die größten finden in Berlin und Köln statt. Die Umzüge (Paraden) während des CSD stellen mittlerweile ähnliche Attraktionen dar wie beispielsweise Karnevalsumzüge oder die wesentlich neueren Techno-Partys. Aus organisatorischen Gründen finden die CSDs nicht genau an dem historischen Datum, dem 27.06. statt, sondern an den Wochenenden im Juni bis August. Die CSDs haben in der Regel ein politisches Motto. Es finden auch politische Kundgebungen statt. So sprachen auf dem CSD in Berlin der Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (2000) und der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (seit 2001). In Dresden übernahm 2003 der Oberbürgermeister Ingolf Roßberg die Schirmherrschaft über das Fest. In München wird der – im Vergleich zu anderen deutschen Millionenstädten – kleine Demonstrationszug mittlerweile schon fast traditionell durch Oberbürgermeister Christian Ude angeführt. Zusätzlich zur politischen Botschaft der CSDs wird ausgelassen gefeiert. Das Feiern des eigenen Lebensstils begründet sich aus dem Ursprung des CSDs: es soll demonstrativ gezeigt werden, dass man stolz auf sich, sein Leben und seine sexuelle Identität sein kann (daher auch die Bezeichnung Gay Pride 'schwuler Stolz' für solche Veranstaltungen). Neben der CSD-Parade gibt es in vielen Städten ganze Kulturwochen mit bekannten Künstlern, politischen Veranstaltungen und Partys. In Köln hatte der CSD im Jahr 2002 z.B. zum ersten Mal mehr Besucher in die Stadt gelockt als der Rosenmontagszug.
 
ChromosomenTräger der Erbmerkmale. Jeder Mensch besitzt 46 Chromosomen, wobei 23 von der Mutter und 23 vom Vater stammen
 
CicicbeoHausfreund einer verheirateten Frau. Er dient nicht nur als Begleiter sondern erfüllt auch sexuelle Bedürfnisse. Die Bezeichnung stammt von dem italienischen "cicisbeare", flüstern. Der Begriff des Hausfreundes geht bis auf das Italien des 17. Jahrhunderts zurück und war eine legale Institution die manchmal von den Ehemännern geduldet wurde.
 
Cirkumcisionsiehe Beschneidung
 
CisvestismusDer Drang, sich zu verkleiden. Geht oft auch mit dem Hang zu erotischen Rollenspielen einher. Und ist besonders stark bei Transvestiten (Männer, die sich als Frauen verkleiden) vorhanden
 
CloseupUnter Closeup versteht man im Pornogeschäft eine detallierte (Groß)-Aufnahme des Aktes, also wenn der Penis sich in der Vagina befindet. Des weiteren ist hierdrunter eine Großaufnahme der Vagina zu verstehen
 
Coitus in axillasiehe italienisch
 
Condylomesiehe HPV / humane Papillom Viren
 
CriscoSynthetisches Speisefett, welches oft als Gleitmittel verwendet wird. Kondome aus Latex werden jedoch von diesem Fett angegriffen
 
Cross-DressingDie Kleidung des anderen Geschlechts tragen zur sexuellen Befriedigung. Ist besonders bei Männern verbreitet
 
CumshotUnter einem Cumshot versteht man im Pornogeschäft das "abspritzen" des Penis
 
CunnilingusCunnilingus ist lateinisch, meint aber "französisch". Denn cunnus ist die weibliche Scham und lingus bedeutet Lecken. Der Altphilologe zählt eins und eins zusammen und weiss bescheid. "... und mein Mund sinkt tief und weich in ein wonnevolles Himmelreich". Die Vagina wird von einer Frau oder von einem Mann geleckt. Wenn eine Frau eine Frau leckt kann man auch Lesbolingus sagen.
 
CupidoSohn der Liebesgöttin Venus auch unter dem Namen Amor bekannt. Bei der berühmten Liebe auf den ersten Blick hat man einen Pfeil des Cupido erwischt
 
Dark Room / DunkelkammerDie Dunkelkammer, auch Dark-Room genannt, kann zum Beispiel im Hinterzimmer einer Bar oder eines Erotik-Clubs eingerichtet sein - wichtig ist, dass es sich dabei um einen fensterlosen oder absolut abgedunkelten Raum handelt. Die Gäste gehen nun in diesen Raum, um sich einem anonymen sexuellen Erlebnis hinzugeben. In dem völlig dunklen Raum ist nicht zu erkennen, wer der Partner ist, den man blind fühlt. Man lässt seine Hände die fremden Körper erforschen, die sich in der Dunkelkammer tummeln, bis man einen Partner gefunden hat, der einem zusagt. Im Dunkeln ergeben sich dann zahlreiche Möglichkeiten für ein aufregendes Oralsex-Erlebnis oder eine prickelnde Intim-Massage und sogar für einen aufwühlenden Geschlechtsakt. Das alles ohne das Gesicht und den Namen des Partners zu kennen - einzig der sexuelle Instinkt, das Fühlen und Erleben zählt bei diesem Spiel in der Dunkelheit. Darkrooms finden sich vorwiegend in der Schwulenszene.
 
Deep ThroatDen Penis so tief wie möglich in den Mund nehmen. Diese Praktik bekam ihren Namen durch den gleichnamigen Porno-Klassiker mit dem extremen Penis von Jon Holmes
 
DeflorationDie Entjungferung eines Mädchens. Beim ersten Geschlechtsverkehr wird das Jungfernhäutchen, auch Hymen genannt, durchstossen. Das Hymen ist eine Schleimhautfalte kurz hinter der Vaginalöffnung. Durch das Eindringen des Penis oder auch eines Fingers wird dieses extrem dünne Häutchen zerstört. Das Hymen wächst nicht wieder zu oder nach. Meistens kommt es bei der Zerstörung des Jungfernhäutchens zu einer geringen Blutung, doch es kann auch passieren, dass sich das Hymen dehnt und nicht reisst, wenn der Penis eindringt. Die Defloration geschieht meistens während der Pubertät. Viele junge Mädchen verbinden die Defloration mit einem schmerzhaften Erlebnis und fürchten sich davor. Doch meist ist diese Angst unbegründet, wenn der Partner beim ersten Geschlechtsverkehr sanft und zärtlich vorgeht, und nicht zu schnell eindringt. Deflorieren ist lateinisch und bedeutet "der Blüte berauben", wobei viele Menschen der Ansicht sind, dass Frauen erst nach der Defloration richtig erblühen. In patriarchischen Kulturen, z.B. in vielen islamischen Ländern, wird die Ehre der Frau und der Familie mit diesem Häutchen verbunden. Bis in die ersten Jahrzehnte dieses Jahrhunderts war das auch in Deutschland nicht viel anders. So wurde noch vor kurzem im Strafgesetzbuch formuliert: "Träger der Familienehre ist der Mann". Die Entjungferung in der Hochzeitsnacht und damit die bis dahin vorhandene Jungfräulichkeit der Braut wird in diesen Kulturen oft durch das Präsentieren des blutigen Betttuchs vor der Hochzeitsgesellschaft bewiesen. Es soll dabei allerdings nicht selten mit Tierblut (Lamm, Huhn) nachgeholfen worden sein.
 


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